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ZENTRALE

Typ 209/1400 Simpson Teil 2

Das Heck war die nächste Baustelle. Ein Ständer aus Sperrholz, mit Heißkleber angeklebt, erleichterte das Anzeichnen, Ausrichten und Befestigen der Ruderteile.

 Zunächst wurden die. Ruderbuchsen eingeklebt (mit einer langen Welle ausgerichtet). Danach an den Ruderblättern (in die bereits die Wellenstummel eingeklebt sind) die Tothölzer ausgerichtet, verklebt und innen alles großzügig eingeharzt. Auch der Kiel im Heckbereich, aus GfK Platten und mit etwas Blei und Harz ausgefüllt, konnte so gut angepasst und angeklebt werden.

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 Der nächste Arbeitsschritt: die Motoreinheit. Inzwischen werden für solche Modelle häufig bürstenlose Drehstrom-Motore verwendet. Geringeres Gewicht, weniger Platzbedarf und mehr Drehmoment. Diese Vorteile waren nicht relevant und fast alle notwendigen Teile schon vorhanden. Die 3000 1/min des Dunker-Motors werden durch das Zahnriemen-Getriebe auf 2000 1/min an der Propellerwelle vermindert. Alle Teile wurden zusammengebaut und mit dem Heck-Aluring verschraubt. Alles wurde mit dem Heckgerüst verbunden und in das Mittelrohr eingesetzt. Nun konnten der Aluring und das Heckteil miteinander verklebt werden (ausgerichtet an der Propellerwelle). Schließlich wurde die Lagerbuchse (2 Kugellager 626) im Heck eingeklebt.

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Für die Befestigung der vier Servos wurde ein H-förmiger Spant aus PVC und einige ringförmige Spantenteile aus Epoxi-Platten gefräst. Die Teile wurden zu einem Ring verklebt und vier M4 Stehbolzen zum Anschrauben des PVC Spantes eingeklebt. Damit der Ringsspant auch parallel zum Aluring eingeklebt werden konnte, wurden noch ein paar Zentrierplatten aus Sperrholz gefräst und am PVC Spant angeschraubt. Die Einheit wurde im richtigen Abstand auf die Antriebswelle geschoben, etwas Kleber an vier Stellen des Ringsspantes geschmiert, die Motoreinheit in das Heck geschoben und am Aluring angeschraubt. Nach dem Aushärten des Klebers wurde die Motoreinheit demontiert und der Ringsspant ordentlich eingeharzt. Die Servos wurden mit den Servohaltern am PVC Spant angeschraubt und die Servoeinheit in das Heck eingeschraubt. Ruderhebel wurden aus Messing gemacht. Für das Gestänge sind M3 Gewindestangen und Gabelköpfe verwendet worden

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Am Heck wurde innen im unteren linken Teil ein Schlauanschluss für den Trimmtank und an der Oberseite ein 2 mm Messingrohr für den Tiefenregler eingeklebt. Das Rohr ist außen von einer kleinen Kappe abgedeckt. Noch etwas Farbe und die Arbeiten am Heck waren damit abgeschlossen.

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Das Heckgerüst wird mit langen Schrauben und Distanzhülsen am Heckring gehalten. Die Hecksektion konnte jetzt in das Mittelrohr geschoben und mit dem Wasserkasten verschraubt werden. Alles passte und dem entgültigen Einkleben des Wasserkastens stand nichts mehr im Wege. Zunächst wurden alle Klebeflächen gereinigt, dann mit Tangit PVC-Kleber verklebt und verschraubt. Zum Dichten und Kleben der Berührungsflächen des Wasserkastens mit dem Mittelrohr wurde Sikaflex 252 verwendet. Alle Klebeflächen wurden mit schwarzem Primer bestrichen. Auch einige Ecken im Wasserkasten erhielten eine zusätzliche Sikanaht. Anschließend wurde der Kasten in das Rohr geschoben und mit etwa 10 Schrauben befestigt. Dann wurde Sika in das erste Schraubenloch an einem Spant vom Wasserkasten gepresst bis die Masse an den daneben liegenden Löchern herausquoll. Das geht schwer. Dann die Schraube in das erste Schraubenloch gedreht und Sika in das nächste Loch gedrückt. Schraube rein und weiter. Danach die Löcher im anderen Spant und abschließend die Löcher in der oberen Platte des Wasserkastens. Nach dem Aushärten wurden die herausgequollenen Reste der Masse entfernt und alle Schraubenköpfe mit Endfest und Baumwollflocken verklebt. Auch die Abschlussplatte (mit den Stehbolzen und Dichtungsnut) konnte mit reichlich Tangit aufgeklebt werden. Unten wurden im Bereich des Wasserkastens rechts und links vom Kiel 14 Löcher 8 mm gebohrt durch die beim Tauchen das Wasser in den Kasten läuft.

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Im Wasserkasten konnten jetzt die Haupt-Stromverbindungen in den vorgesehenen Nuten verlegt und mit den Steckern verbunden werden. Auch der Kabelbaum für die Leitungen zwischen den Centronics-Steckverbindungen am Bug, Heck und den Ausfahrgeräten (AfGs) wurde jetzt fertig gelötet. Der Kabelbaum ist so gemacht das er flach an der Innenseite des Kastens anliegt und aber auch komplett heraus genommen werden kann.

 Die nächste Stufe war die Anpassung des Decks an das Mittelteil. Ein Haufen Kleinteile wurde zu vier Haltern verklebt. Davon zwei auf das Mittelrohr und die Gegenstücke ins Deck geklebt und mit Harz verstärkt. Um die genaue Position zu fest zu legen, waren alle Decksöffnungen mit einem 1 mm Fräser gemacht worden. Das Deck passte gerade so unter die Fräse. Die vordere Deckskante wurde bündig mit dem Mittelrohr verschliffen und einem GfK Spant abgeschlossen. Danach konnte auch die endgültige Länge der Ausfahrgeräte ermittelt werden.T209 022 T209 023

Am Heckgerüst musste noch eine Menge Elektronik untergebracht werden. Dafür wurden fünf Platten an den Akkuhaltern angeschraubt. Auf der linken Seite ist auf der vorderen Platte eine ähnliche Verteilplatine wie im Buggerüst mit Sicherungen und die Platine mit Ein/Aus Schalter untergebracht. Auf der hinteren Platte haben die Steuerplatine für den Trimmtank und der Regler für den Antriebsmotor ihren Platz gefunden. Rechts ist auf der vorderen Platte nur der Empfänger angeklebt. Die Antenne ist über eine Steckverbindung zum Wasserkasten und von dort nach außen geführt. Sie liegt unter dem Oberdeck. Auf der hinteren Platte sind digitale Anzeigen für die Akkuspannung und ein Betriebsstundenzähler montiert (braucht man nicht unbedingt). Weiter ist dort eine kleine Platine welche die Steuersignale für je ein Seiten- und Tiefenruder umkehrt. Auf der fünften Platte sind der MKS (link) und der Lade- und Tiefenregler angeschraubt. Alle erforderlichen Verbindungsleitungen wurden sorgfältig verlötet, geprüft und soweit möglich gebündelt verlegt. Jetzt konnte 12 V Versorgungsspannung angelegt und alle Funktionen im Heck getestet werden. Mit Hilfe des Kabelbaums kann auch die Bugsektion angeschlossen und ebenfalls geprüft werden. Alles läuft.T209 024

  Das zweite Jahr Bauzeit ist schnell vergangen. Die Planung für die Ausfahrgeräte fast abgeschlossen. Die ersten Teile sind bereits fertig.

 

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