Andy Jungmann

Modellbau? Nein Danke!

AndyJungmannDas war immer meine Meinung zu diesem Thema. Nicht dass es mich nicht interessiert hätte. Aber zu all dem Krempel den ich sonst so anstellte noch Modellbau zu betreiben hielt ich für nicht finanzierbar. Zumal mich eigentlich nur U-Boote interessierte und ich der Meinung war, das die 3. Dimension nicht erreichbar ist. Und ein U-Boot nur über Wasser zu fahren ist auch nicht so prickelnd. Das waren so meine Gedanke Ende der 90er Jahre.

Alles änderte sich Winter 2002 als ich mal wieder genervt im Stau stand. Auf dem Wagen vor mir sah ich einen kleinen Aufkleber auf dem irgendwas mit U-Boot stand. Dummerweise fuhr dieser los noch bevor ich alles entziffern konnte. Also hinterher und gaaanz dicht auffahren. Als mein Vordermann bremste kam ich etwas ins Schwitzen um nicht aufzufahren. Und da stand es „U-Boot Modellbau“. Der Hammer! Scheinbar geht da doch was. Im Internet hab ich dann mal nachgeschaut und war begeistert. Das funktioniert ja doch!

Der Zeitpunkt war auch recht günstig, ich hatte mit dem Kartfahren aufgehört und das Fotografieren machte auch nicht mehr so viel Spaß wie früher. Ich suchte eine neue Herausforderung und hatte sie auch gefunden. Ich bau ein U-Boot.

Nach meinem ersten Boot, eine Ohio Klasse in 1:100, bin ich bei den Pressluft-Booten hängen geblieben. Die Technik ist faszinierend und authentisch zugleich. Allerdings beinhaltet so ein Boot auch jede Menge Arbeit. Ein Boot vom Projekt 1710 Makrele ist bereits fahrfertig, lediglich die Details müssen noch eingearbeitet werden. Gleichzeitig beschäftige ich mich nebenbei noch mit der Planung der Upholder-Klasse.

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