Heiko Marquardt

U-Boote interessieren mich seit Kindheit an. Als ich erst kürzlich meiner Tochter mal meine eigenen Zeugnisse zeigte, fand ich sogar noch in der Beurteilung der 5. Klasse die Aussage über eine erfolgreiche Messeteilnahme mit meinem Projekt – es war ein Modell-U-Boot.
Ich erinnere mich noch gern daran, wie ich mir zu DDR Zeiten mein erstes (dynamisch tauchendes) Boot aus zwei Spraydosen, einem Tischtennisball, etwas Styropor, Holz und Weißblech zusammenbaute. Das funktionstüchtige Ding liegt heute noch in meiner Werkstatt und wird immer dann hervorgeholt, wenn meine Besucher mit großen Augen vor meinen Booten stehen und ihnen beim Anblick des Innenlebens Sätze wie "man, ist das alles kompliziert" o.ä. rausplautzen. Ist es doch eigentlich gar nicht.
Genau das dachte ich mir auch, als ich Anfang 2007 das erste Mal in Hankensbüttel an einem überwiegend von Pressluftbooten, also kompletten Eigenbauten der Besitzer, besuchten Treffen teilnehmen durfte. Was waren die zügig im Wasser unterwegs! An Land von 2 Männern rumzuwuchten, im Wasser jedoch flink und wendig wie ein Wiesel. Ich freundete mich noch auf diesem Treffen mit dem Gedanken eines solchen Projektes an.

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